Über

Die freie bühne stuttgart wurde 2005 von Ismene Schell als freies Sprechtheaterensemble gegründet. Jedes Jahr werden ein bis zwei professionelle Theaterproduktionen realisiert, die an unterschiedlichen Spielorten in Stuttgart und der Region Stuttgart aufgeführt werden. Die freie bühne stuttgart ist Mitglied des Vereins freie theater stuttgart e.V. und des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg.

Seit 2005 produziert die freie bühne stuttgart in Zusammenarbeit mit Schulen Jugendtheaterstücke mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zwischen 2009 und 2012 entstanden mehrere Jugendtheaterstücke in Koproduktion mit der Schaubühne Sindelfingen.

2012 wurde das internationale inklusive Jugendensemble Stuttgart von Ismene Schell und Mohammad Reza Golemohammad gegründet. Das Jugendensemble arbeitet indisziplinär (Musik, Theater, Tanz) mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 26 Jahren. Die jungen Teilnehmer/innen sind Schüler/innen aller Schularten, Azubis oder Studenten; das Einzugsgebiet reicht über Stuttgart hinaus bis nach Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg und Leonberg. 75% der Teilnehmer/innen haben einen Migrationshintergrund. 40 % der Teilnehmer/innen sind geistig behindert. Das Jugendensemble nutzt Themen und Formate der jungen Künstler/innen und erforscht die Potentiale einer partizipativen Arbeit von jungen Nicht-Profis mit professionellen Bühnenkünstlern. 2014 wurde das Jugendensemble zum Theaterfestival »Rampenlichter« nach München eingeladen.

Die Arbeit der freien bühne stuttgart wird ermöglicht durch Projekt- und Konzeptionsförderungen des Kultur- und Jugendamts Stuttgart, des Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg, den Bundesverband Freie Darstellende Künste und verschiedene private Stiftungen.

Pressestimmen

»Musik und Ausdruckstanz, gesprochene und sprechende Szenen, Alltag und Ausnahmezustand: Die Premiere des „Café Babel“ steht ganz im Zeichen von Vielfalt, Übergang, Gegensätzen – und Gemeinsamkeit. Den jungen Schauspielern gelingt, wovon alle Bühnenkünstler träumen: Ihnen gehört die ganze Aufmerksamkeit des Publikums.« (Waiblinger Kreiszeitung über Café Babel)

»Hartmut Lange und Ismene Schell sind Celan und Bachmann und sind sie nicht. Ulrike-Kirsten Hanne hat dem Zwiegespräch der Dichter eine strenge Form gegeben: Nur selten darf sich die Spannung lösen.« (Stuttgarter Nachrichten über Das Schweigen zwischen den Worten)

»Sie brauchen ein paar Anläufe, um mit betont langsamen Bewegungen auf den schlaksigen jungen Mann zuzugehen, der als Einzelner der bedrohlichen Meute gegenüber steht. Dabei sollen sie richtig böse aussehen. „Noch mal, kommt mit Wut“, motiviert der Choreograf Mohammad Reza Golemohammad und lässt das 30-köpfige Theaterensemble die ganze Szene wiederholen. Vereinzelt ist im Saal des Tanz- und Performancezentrums ein Kichern zu hören, ansonsten arbeiten die jungen Darsteller hoch konzentriert.« (Stuttgarter Wochenblatt über Weil ich ein Dreck bin)

»Seit Oktober treffen sich die Künstler regelmäßig zum Proben, stellen Fragen, entwickeln Ideen,und geben dem uralten Märchen einen neuen Rahmen, der sich auf ihre eigene Lebenswelt übertragen lässt. Da wird ein verspieltes Menuett virtuos mit Hip Hop vermischt, da werden Rapmusik und märchenhafter Gesang zu einem großen Ganzen verwoben. Dabei lernen die Jungen und Mädchen über die Formen des klassischen Balletts und des Ausdruckstanzes, über Chor und Gesang ihre Möglichkeiten kennen und überschreiten dabei ihre eigenen Grenzen.« (Stuttgarter Wochenblatt über Das Mädchen das Perlen weinte)

»Im Sindelfinger Theaterkeller gibt es Tränen: Anstatt zu applaudieren, geht eine Dame aus dem Publikum nach Ende der Vorstellung nach vorne, umarmt Ismene Schell mit Tränen in den Augen, streichelt ihr das Gesicht.« (Sindelfinger/Böblinger Zeitung über Eine Frau in Berlin)

»Eine archaische Konstellation, ein hauptmannsches Menschenopfer – wohl deswegen hat Isolde Alber die Dreiecksgeschichte als kultische Handlung inszeniert. Der rosenübersäte Bühnenhintergrund mit seinen vielen Schichten, die Szene für Szene entblättert werden, entpuppt sich als schillernder Seelenspiegel.« (Stuttgarter Zeitung über Elga)

»Mirza Kraijcin spielt im Theaterstück „Balkan Partie“ nicht nur eine Rolle, sondern ein Stück eigene Realität.« (Interkultur über Balkan Partie)

»Durch die Zusammenstellung des Ensembles gewinnt „Reisen nach Jerusalem“ weitere Brisanz. Wenn eine junge Türkin die antiarabischen Ressentiments eines jungen Israelis hinausschleudert, findet eine weitere Brechung des Stoffs statt.« (Sindelfinger/Böblinger Zeitung über Reisen nach Jerusalem)

»Starke Bilder hat die Regisseurin Ismene Schell gefunden um mit dem Jugendensemble den Roman „Ausweitung der Kampfzone“ auf die Bühne zu bringen: Ein mutiges Theaterprojekt, das die Erwartungshaltung des Zuschauers kompromisslos unterläuft.« (Sindelfinger/Böblinger Zeitung über Ausweitung der Kampfzone)

»Überhaupt überzeugt das Ensemble durch konzentriertes, temporeiches Spiel, das spannend und emotionsgeladen funktioniert und Raum für die politische Dimension des Stoffes lässt.« (Sindelfinger/Böblinger Zeitung über Swing Heil)

»Das Ende überrascht. Es erstaunt all jene, die gewettet haben, dass sie mit einer klaren Botschaft nach Hause gehen.« (Stuttgarter Zeitung über Exxtacy)

Förderer

Albrecht Auwärter Stiftung, Baden-Württemberg-Stiftung, Bertold Leibinger Stiftung, Bezirksamt Bad-Cannstatt, Bezirksamt Degerloch, Bezirksamt Stuttgart-Mitte, Bezirksamt Stuttgart-Ost, Bürgerstiftung Sindelfingen, Bundesverband Freie Darstellende Künste aus Mitteln des Programms »Kultur macht stark« des Bundesministerium für Bildung und Forschung, Caritas Schwarzwald-Gäu, Fonds Soziokultur, Helmut Nanz-Stiftung zur Förderung von Kunst und Kunsterziehung, Jugendamt Stuttgart, Jugendstiftung Baden-Württemberg, Kreissparkasse Böblingen, Kulturamt Sindelfingen, Kreisjugendring Rems-Murr e.V., Kulturamt Stuttgart, Landesverband freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Lechlerstiftung Stuttgart, Malteser Hilfsdienst e.V., Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst, Ott-Goebel-Jugendstiftung, Produktionszentrum Tanz + Performance Stuttgart, Regierungspräsidium Stuttgart, Rotary Stiftung, Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg, Stiftung Deutsche Pfandbriefbank

Impressum

freie bühne stuttgart
Gänswaldweg 20
70186 Stuttgart
Telefon: +49 (711) 56 99 40

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Website: Milan Schell